backbone.interactive ist keine Firma, sondern ein lockerer Zusammenschluss von Experten, die in unregelmäßigen Abständen versuchen, innovative Projekte/Spiele mit gesellschaftlicher, politischer und/oder sozialer Relevanz zu verwirklichen.
BLOG: Zu Themen die backbone.interactive (bzw. seine Members) interessieren gibt es einen Weblog!
SuLi - Sustainable Living (2008)
SuLi ist ein online Multiplayer Browser Game, in dem die SpielerInnen Produkte des täglichen Lebens produzieren und konsumieren. JedeR SpielerIn hat eine Spielfigur die auf einer Insel beheimatet ist. Herstellung und Vertrieb der Produkte haben Auswirkungen auf die ökologischen, ökonomischen und sozialen Settings der Insel, als auch auf die gesamte Spielwelt. Die Eigenschaften der Spielfigur werden über den Kauf von Produkten verbessert. SuLi ist konzipiert als Lernspiel für Schulen und Jugendorganisationen und (bis dato) als lauffähiger Prototyp für den pädagogischen Einsatz umgesetzt.
Details: Die Web Site bietet etwas ausführlichere Informationen zum Spielkonzept und einen Blick in den Prototyp.
myzel (2000)
myzel ist ein online-community game (benannt nach dem Wurzelgeflecht von Pilzen), in dem SpielerInnen nach ihrem Gutdünken Gesellschaftssysteme simulieren können. Das besondere dabei: die Regeln sind von den UserInnen selbst festlegbar. myzel ist kein kommerzielles Produkt, sondern wurde weitgehend durch Sponsoring und Unterstützung der öffentlichen Hand finanziert. Wegen mangelnder finanzieller Mittel konnten viele der geplanten Features (wie z.B. die 3D-Benutzeroberfläche) nicht realisiert werden.
Details: Die Web Site mit ausführlichen Informationen und einem Demo-Universium.
Der Name des Bruders (1996)
Mit der Name des Bruders wurde erstmals in Österreich versucht, politischen Inhalt in ein modernes Computerspiel zu verpacken. In der damals vor allem für Ego Shooter Games verwendeten First Person View muß in einem Stadtstaat in naher Zukunft eine rechtsextreme Diktatur bekämpft werden. Dies kann mit unterschiedlichsten Mitteln geschehen, die von Aufklärungskampagnen bis zu Underground-Aktivitäten reichen und bei der Beseitigung der Diktatur unterschiedlich erfolgreich sind.
Download: Der Name des Bruders ist auf modernen Computern nur mehr unter einem DOS-Emulator (z.B. Dosbox) vernünftig zu spielen.
Papers
Virtual Societies: Diplomarbeit über die Möglichkeiten von Online Community Games am Beispiel Myzel (2001)
Selforganization in Networked Worlds: Paper für die Digital Games Research Association Conference in Tampere, Finnland (2002)
Violence in Virtual Societies: Beitrag zur State of Play I Conference an der New York Law School (2003)
Ecodesign Lernspiel (SuLi) Endbericht: Umfangreicher Projektendbericht aus dem Forschungsprogramm Fabrik der Zukunft (2009)
Institut für Gestaltungs- und Wirkungsforschung
Unser besonderer Dank gilt dem IGW an der Technischen Universität Wien, wo wir mit unseren Projekten immer willkommen waren und sind.
Insbesondere die folgenden Personen des Insitutes sind eng mit den Spielen von backbone.interactive verbunden:
Peter Fleissner: Gab mit seinem Wunsch nach einem antifaschistischen Computerspiel den Anstoß zur Gründung von backbone.interactive. War in Folge eine großartige Unterstützung für die Umsetzung von "Der Name des Bruders".
Wolfgang Hofkirchner: War der offizielle und wissenschaftliche Projektverantwortliche für "myzel" und eine große Hilfe bei der Überführung von Selbstorganisation in Spielform.
Peter Purgathofer: An allen Projekten von b.i unterstützend beteiligt. Sein uneingeschränktes Interesse für Computerspiele gab und gibt uns immer wieder Inspiration und Motivation.
gunter hager (vm. piringer)
arbeitet als game designer für "games that matter" an neuen spielkonzepten. lebt in wien.
davor: lead designer für rockstar vienna (noch unveröffentlichtes action game, xbox version von gta3 und andere projekte), medien designer für fgi - forschungsgesellschaft informatik und cure, studium der informatik and der tu wien.
jörg piringer
lebt in wien. mitglied des instituts für transakustische forschung und des gemüseorchesters. audiovisuellinteraktive dichtung. musiker und textspracharbeiter.
veröffentlichungen: vokál (transacoustic research), automate the first vienna vegetable orchestra (transacoustic research), outpost (transacoustic research), gemise the first vienna vegetable orchestra (iftaf rec) performances, ausstellungen etc in: wien, graz, new york, sao paulo, paris, köln, gent, antwerpen, berlin, belgrad, buenos aires, barcelona, basel, utrecht, hamburg, nottingham, frankfurt, madrid, stuttgart, zürich
martin porocnik
schlägt sich nach jahren des informatik studiums letztendlich als spieleentwickler durch.
momentane und bereits veröffentliche werke: papermint - ein massive multiplayer online game bei avaloop, maxpayne 2 - eine konsolen portierung für rockstar vienna, eine mobile gaming platform für die sysis ag
peter judmaier
informations- und kommunikationstechniker. arbeitet als dozent im bereich usability & user experience an der fachhochschule st. pölten. war davor unter anderem an der tu-wien im forschungsbereich ECODESIGN mit der entwicklung web-basierte lernsysteme und spiele beschäftigt.
hat ein paar wissenschaftliche veröffentlichungen und ist mitinhaber zweier patente für schneidwerkzeuge.
philipp schlörb
studierte illustration und comic-zeichnen in lüttich, belgien. verdingte sich lange zeit in wien als art director in der online-medienbranche, und als illustrator, wenn sich die gelegenheit ergab.
inzwischen verdient er sein geld mit der gestaltung und entwicklung von spielen für einen großen österreichischen automatenaufsteller.
hat ein paar comics bei einem unbedeutenden, längst aufgelassenen belgischen verlag und in einem pariser fanzine veröffentlicht.
thomas hantschspielentwickler bei "greentube" auf pc und mobiles seit 2005 (skichallenge).
etel.at: oscar provisioning system, medialab: vollkörper-vr spiele (augmented reality games und tv game show), volksbanken nö: program media director (programmable sat tuner/player), ams: viele ein-blicke (multimedia cd), rtv nö: tv broadcast controller